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Wussten Sie schon, dass.....
wir immer weniger schlafen: In den letzten 20 Jahren ist die durchschnittliche Schlafdauer um rund eine Stunde gefallen und liegt derzeit bei knapp 7,5 Stunden. Zwar ist nicht allein die (individuelle) Dauer der Nachtruhe entscheidend, sondern auch die Qualität. Wer jedoch über Wochen oder Monate nicht richtig ein- oder durchschlafen kann, sollte etwas unternehmen und seinen Arzt aufsuchen. Das hat gute Gründe:
1. Lern- und Erinnerungsvermögen: Schlafen hilft dem Gehirn, neue Informationen ins Gedächtnis zu übertragen. So zeigen Studien, dass Personen, die nach dem Lernen schlafen durften, bei späteren Tests deutlich besser abschnitten.
2. Stoffwechsel und Körpergewicht: Wer auf Dauer zu wenig schläft, riskiert Übergewicht. Neben der Ausschüttung von Hormonen, die für unseren Appetit zuständig sind, wird hierdurch auch der Kohlenhydrat-Stoffwechsel beeinflusst.
3. Stimmung: Jeder kennt das: Nach einer schlechten Nacht ist man reizbar, ungeduldig, unkonzentriert und launisch. Auch für Dinge, die man sonst gern tut, ist man zu müde. Auf Dauer, so weiß man, können Schlafstörungen sogar depressiv machen.
4. Herzgesundheit: Ernsthafte Schlafstörungen stehen im Zusammenhang mit Bluthochdruck, erhöhten Stresshormon-Spiegeln und Herzrhythmusstörungen.
5. Immunsystem: Wer regelmäßig zu wenig Schlaf bekommt, bei dem werden auch die Immunfunktionen des Körpers beeinträchtigt. Vor allem die Aktivität der natürlichen Killerzellen leidet.
© Dezember 2011 by Verfasserin Alexandra Weber , staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrerin und Sporttherapeutin.
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