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Wußten Sie schon, dass...
Dehnübungen einen Zug am Gewebe bewirken, vor allem in Längsrichtung, wodurch Beweglichkeit und Gelenkigkeit verbessert werden können. Dehnen kann aktiv, durch Anspannung erzeugt werden oder passiv, indem Schwerkraft, Schwung, äußere Widerstände (Partner, technische Hilfsmittel) oder nicht direkt wirkende Muskeln genutzt werden. Beim Dehnen wird unterschieden in dynamische (bewegte) und statische (unbewegte) Methoden, wobei die als statische Dehnübungen konzipierten Varianten auch dynamisch durchgeführt werden können.
Dehnübungen werden auch zum vorsichtigen Nachdehnen am Ende einer Trainingseinheit, nach langsamem, lockerndem Laufen oder Krafttraining empfohlen, um zu entspannen, den erhöhten Muskeltonus herunterzubringen. Einige Muskeln neigen verstärkt zur funktionellen Verkürzung und benötigen deshalb nach jeder sportlichen Tätigkeit Dehnung; nämlich die hintere und seitliche Halsmuskulatur, die vordere Brustmuskulatur, sowie die vordere, die hintere und die Innenseitig gelegene Oberschenkelmuskulatur. Schöner Nebeneffekt man geht entspannt aus dem Training.
© August 2011 by Verfasserin Alexandra Weber , staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrerin und
Sporttherapeutin.
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